Unsere heutige Wanderung führte mich und Cosimo in den Dunkelsteinerwald, genauer gesagt in den Wallfahrtsort Maria Langegg. Von dort ging es um den Schneiderkogel herum, hinauf zur Roten Wand. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen wunderbaren Blick in die Wachau.
Maria Langegg
Maria Langegg, ein malerischer Wallfahrtsort im Dunkelsteinerwald, war unser Ausgangspunkt. Ein kleiner ruhiger Ort der nur durch die imposante Wallfahrtskirche bekannt ist, eingebettet in friedlicher Umgebung.
Die Wanderung führte uns durch dichte Wälder, die zu dieser Jahreszeit eine ganz besondere Stimmung ausstrahlen. Es war sonnig, aber die Luft hatte bereits diesen herbstliche Kühle und einen modrigen Duft. Der Weg begann sehr steil und führte über schmale Steige um den Schneiderkogel herum. Danach folgte ein langes Teilstück auf breiten Schotterwegen und mit mäßigem Anstieg.

Der Automat im Wald
Irgendwann, mitten im Wald, erreicht man plötzlich ein jagdliches Anwesen. Wunderbar in Wiesen gebettet umringt von dichtem Wald. Einsam, weit weg von jeglicher Zivilisation. Und genau dort vor diesem Hof, das steht einfach so ein Getränke- und Snackautomat. Da wo nie jemand damit gerechnet hätte und dieser akzeptiert sogar kontaktlose Kartenzahlungen.
Dass dies ein Wunder der Natur ist, bezweifelte sogar Cosimo. Vielmehr ist es der Geschäftssinn des dort ansässigen Bewohners, um auch mit den wenigen Wanderern Geld zu verdienen. Dennoch eine gute Idee und wohl hat sich der eine oder andere schon über das gekühlte Getränk oder das Päckchen Manner-Schnitten erfreut.
Das Gipfelkreuz und ein atemberaubender Ausblick
Nach dieser Überraschung ging es weiter über Forststraßen und schmalere Waldwege dem Ziel entgegen. Bald schon hatten wir unser Ziel erreicht, das Gipfelkreuz auf der Rote Wand.
Dieser kleine Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung ist einfach spektakulär. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Wachau, die Donau und die umliegenden Berge. Ziemlich geradeaus gegenüber kann man in der Ferne den Sender und die Skipiste am Jauerling erkennen. Leicht rechts unterhalb sieht man die Burgruine Hinterhaus bei Spitz an der Donau.
Cosimo und ich machten Rast und nahmen unsere mitgebrachte Jause zu uns. Seelenruhig saßen wir da, nur die Geräusche des Waldes im Ohr und beobachteten die weite Landschaft. Abschließend trugen wir uns freilich ins Gipfelbuch ein und traten gestärkt den Rückweg an. Dieser führte den ersten Teil auf demselben Weg retour, auf dem wir gekommen waren. Später bogen wir dann aber Richtung Brunnkogel ab und folgten den Wegweisern nach Maria Langegg. In Maria Langegg kehrten wir noch in den Langeggerhof ein.
