Es gibt diese Tage, an denen die Natur uns ruft – an denen die kühle Herbstluft und das sanfte Licht eines bedeckten Himmels uns dazu einladen, die Welt zu Fuß zu erkunden. Genau solch ein Tag war es, als ich mich mit Cosimo auf eine Wanderung begab, die uns durch Geschichte, Natur und zu atemberaubenden Ausblicken führte.
Auf den Spuren der Römer
Unser Startpunkt lag in Unterbergern. Von dort aus folgten wir der Römerstraße, einem alten Hohlweg, der uns mit seinen hohen Lehmwänden zur Donau leitete. Die Römerstraße ist nicht nur ein Wanderweg – sie ist ein Stück Geschichte. Nach einer Weile erreichten wir die Donau und waren damit auch am tiefsten Punkt dieser Wanderung angekommen.

Von der Donau aus führte unser schmaler steiniger Steig hinauf zur Ferdinandwarte. Der Steig war anspruchsvoll, aber die Belohnung wartete oben: ein Panorama, das uns den Atem raubte. Von der Aussichtswarte aus bot sich ein Blick über die herbstliche Wachau – gegenüber liegt der Ort Unterloiben, linker Hand sieht man die Schlinge der Donau Richtung Dürnstein und rechts ein Weitblick bis weit über die Stadt Krems hinaus. Wir machten eine Rast, genossen die Aussicht und ließen die Seele baumeln.
Weitblick über die Wachau

Nach unserer Pause machten wir uns auf den Rückweg. Es war nur noch ein kurzes Stück auf gut begehbaren Wegen zurück nach Unterbergern. Diese kurze Wanderung war mehr als nur ein Ausflug – sie war eine Reise durch die Natur in wundervoll verträumten Wäldern und auf historischen Wegen.
