Heute ist ein kalter Wintermorgen und eine Schneedecke hat sich wie ein weicher Mantel über die Landschaft gelegt. Erstmals seit 2017 durften wir wieder einmal „Weiße Weihnacht“ erleben. Der Schlosspark Jaidhof zeigt sich in dieser Jahreszeit von seiner zauberhaftesten Seite – ein Wintermärchen, das zum Entdecken einlädt.
Mit knirschenden Schritten starten Cosimo und ich unsere kleine Winterwanderung durch den Schlosspark und ins Umland. Die Auenwälder des Parks umfangen uns mit Stille, die Bäume tragen ein Kleid aus glitzernden Schneekristallen. Vorbei am Parkteich geht Richtung Felder, hinunter zum „Schweizerhof“ und dem „Schweizerhofteich„.

Über Felder und Wiesen, die hoch vom Schnee bedeckt waren, stapften wir in den nahegelegenen Wald Richtung Gföhleramt. Über den „Praterspitz“ ging es wieder bergab nach „Jaidhof Drescherhütten“ zum „Drescherteich„. Der Drescherteich ist übrigens der größte der sieben Jaidhofer-Teiche.

In der Ferne sah man bereits wieder das „Schloss Jaidhof“ und mit schweren Schritten näherten wir uns unsrem Ziel. Schneewechten, so hoch das Cosimo darin versankt, erschwerten uns den Marsch. Vorbei am „Lehenhüttenteich“ und „Rotenrohrteich“ tauchten wir wieder in die Wälder des Schlossparks ein. Das letzte Stück führte und am Schloss Jaidhof vorbei und schon bald hatten wir unser Ziel erreicht.

