Ausgangspunkt unserer Wanderung war der bekannte „Waldviertler Forellenhof„. Während Cosimo schon beim Aussteigen aus dem Auto die Nase im Wind hatte (wahrscheinlich hat er die namensgebenden Forellen schon gerochen), habe ich noch kurz die Stille genossen. Der Forellenhof ist nicht nur ein idealer Parkplatz, sondern eigentlich auch die perfekte Belohnung für nach der Tour (Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite).
Vom Forellenhof aus führt ein Weg direkt hinein in den typischen Waldviertler Forst. Wer die Region kennt, weiß: Die Wälder hier fühlen sich irgendwie „älter“ und ruhiger an als anderswo. Die Wege sind gut begehbar und gesäumt von Moos und Farnen. Nach einer Weile erreicht man die „Florianikapelle„. Für die Rast stehen hier einige Sitzbänke und Mistkübel zur Verfügung. Auch eine Übersichttafel, denn hier verläuft auch die „VOLT„- Fahrradrunde, gibt Überblick über die Gegend.
Von nun an änderte die Landschaft ihren Charakter. Im sanften Bogen geht über Wiesen und Felder retour in Richtung Ausgangspunkt. Von den sanften Hügel hat man bei sonnigem Wetter einen unglaublichen Fernblick über das Eisenbergeramt. Besonders jetzt Ende Februar hat das Licht eine ganz eigene Kraft – die Sonne steht tief und taucht die trockenen Gräser in ein goldenes Licht.
