Das Waldviertel zeigt sich im Gföhlerwald oft von seiner wildesten und zugleich beruhigendsten Seite. Gestern haben wir uns auf eine Tour begeben, die uns nicht nur landschaftlich alles geboten hat, sondern auch konditionell ein echtes Highlight war.
Wald-Einsamkeit
Unser Startpunkt war Jaidhof. Wer die Gegend kennt, weiß, dass man hier sofort in eine ganz eigene Welt eintaucht. Die Luft ist würziger, der Wind meist ein treuer Begleiter. Die erste Etappe führte uns über den Schweizerhof stetig bergauf in Richtung Reisingerhöhe. Es ist der perfekte Abschnitt, um den Kopf auszuschalten und den Rhythmus der Schritte zu finden. Vorbei am Gasthaus Winkler ließen wir die Zivilisation langsam hinter uns. Der Wald empfing uns mit tiefem Grün und dem Knacken von Ästen unter unseren Sohlen.
Vitalität am Reiterhof Kolinsky
Nach dem ersten langen Waldstück öffnete sich die Landschaft und wir erreichten den „Vital-Reiterhof Kolinsky„. Ein Ort, der seinen Namen zu Recht trägt – die Energie der Pferde und die Weitläufigkeit der Anlage luden förmlich dazu ein, den Rucksack kurz abzusetzen. Eine kleine Trinkpause später waren die Akkus wieder geladen, denn wir hatten noch Großes vor.

Die Stärkung am Forellenhof
Nachdem wir die kühlen Waldwege hinter uns gelassen hatten und über die weiten, sonnigen Wiesen gewandert waren, erreichten wir schließlich unser großes Ziel: den „Waldviertler Forellenhof„. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits stolze zehn Kilometer in den Beinen – eine beachtliche Leistung, die man vor allem Cosimo hoch anrechnen muss. Seine kurzen Beine waren unermüdlich im Einsatz und haben ihn (und uns) bravourös bis hierher getragen.
Die Einkehr hätte nicht passender sein können. Wir entschieden uns für einen echten Klassiker der heimischen Küche, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen: Ein geschmackiges Schweinsschnitzerl, goldbraun gebacken, serviert mit knusprigen Pommes und einem frischen Salat. Es gibt wohl kaum etwas Typischeres für eine österreichische Wanderpause! Dieses herzhafte Schmankerl war genau das Richtige, um nach der ersten großen Etappe wieder zu Kräften zu kommen und die gemütliche Atmosphäre des Forellenhofs in vollen Zügen zu genießen.
Der Rückweg
Frisch gestärkt machten wir uns an den Heimweg, der es noch einmal in sich hatte. Es ging über steile Waldwege, die unsere Waden noch einmal ordentlich forderten. Ein Moment der Stille erwartete uns an der Rosaliakapelle. Solche kleinen Kapellen mitten im Wald haben immer etwas Magisches – ein idealer Ort für ein kurzes Innehalten, bevor wir die letzte Etappe antraten.
Über eine alternative Route wanderten wir zurück Richtung Schweizerhof. Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Landschaft wirkt, wenn man sie aus einer anderen Perspektive durchquert. Schließlich erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt in Jaidhof.
Bewertung Waldviertler Forellenhof
Bewertung Waldviertler Forellenhof-
Essen5/5 Großartig
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Service5/5 Großartig
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Ambiente5/5 Großartig
Positiv
- sehr ruhige Lage
- schnelles Service
- schmackhafte Speisen
Negativ
- schlechtes Mobilnetz (falls relevant)

